Heute war der Überraschungstag für Thomas, doch ein paar Informationen waren trotzdem schon vorher durchgesickert und so wirkte auch das Ablenkungsmanöver mit dem hartnäckigen Gerücht, dass wir
Badesachen mitnehmen müssten nicht. Zudem hatten wir jedenfalls am Morgen noch keineswegs Badewetter. Kurz und gut, wir fuhren nordöstlich erneut in die Cape-Weinregion und an den Bahnhof
Groot-Drakenstein. Unterwegs ging es schon lustig zu und her und mittlerweile ist auch allen klar, dass ein Urologe kein Uhrmacher ist😉. Am Bahnhof angekommen, wurden wir mit einem Tram und
dann mit einem Bus zum Weingut Noble Hill
https://www.noblehill.com/ geführt, wo wir ein erstes Degustationsset geniessen konnten. Wahrscheinlich
war es noch etwas zu früh, jedenfalls schmeckte uns der Wein da nicht so gut. Das nächste Weingut hiess Babylonstoren
https://www.babylonstoren.com/,
war viel grösser und vielfältiger. Wir fanden ein gemütliches Tischchen, wo wir ein Apéro-Plättchen bestellten und wiederum einige Weine verkosten konnten. Gegen Mittag ging die Reise weiter zum
Weingut Backberg
https://backsberg.co.za/, dem bisher schönsten und edelsten Weingut, das wir heute gesehen haben. Hier hat uns Céline eine Besonderheit
reserviert und zwar ein Picknick im Park. Wir durften uns aus dem Sortiment 2 Weine aussuchen und wurden dann in den Park geführt, wo bereits Picknick-Decken und Kissen bereit lagen. Dann wurden uns
2 grosse Platten mit allerlei Köstlichkeiten vorbeigebracht und wir genossen die friedliche Ruhe im Park, bis wir dann noch kurz unsere Drohne starteten.
Ca. um 15 Uhr besuchten wir mit VredeenLust
https://www.vnl.co.za/, ein weiteres wunderbares Weingut mit der Besonderheit einer Wein-Lindt-Degustation, die
wunderbar passte. Auf dem Zug zurück philosophierten wir über die überflüssigsten Jobs in Südafrika. Während bei uns alles auf Effizienz mit möglichst wenig Personal getrimmt ist, scheint es in
Südafrika gerade umgekehrt zu laufen. Das Weintram (Grösse eines Trames) wurde von 4 Personen begleitet. Einer fuhr, einer informierte die Gäste, einer musste bei jedem Bahnübergang "Barriere
spielen" und winken, obwohl weit und breit niemand zu sehen war und wir uns mitten in der Pampa befanden und vom Letzten haben wir die Funktion leider nicht herausgefunden. Der war evtl. der Chef 🙄.
Der überflüssigste Job, den wir bis heute angetroffen haben, war die Dame, die uns im Parkhaus bei der Einfahrt das Ticket aus dem Automaten durch die Scheibe ins Auto weiterreichte. Wir gehen davon
aus, dass wir dies noch toppen werden. Ok, ich gebe zu, der Wein hat heute seine Wirkung gezeigt. Daher mache ich mit dem Bericht Schluss für heute.