Nach unserem lieblich hergestellten, total auf unsere Wünsche zugeschnittenen mega feinen Morgenessen mit Meerblick im Aquamarina Guesthouse https://www.aquamarina.co.za von Mossel Bay mussten wir uns von unseren total netten Gastgebern Noel und Alida verabschieden. Danach machten uns auf den Weg nach Plettenberg Bay, kurz Plett genannt. Unterwegs legten wir in Wilderness einen Halt ein. Diese bevölkerungsarme, bewaldete und seenreiche Gegend könnte wohl gerade so gut auch in Schweden sein. Wir machten uns auf den Kingfisher-Walk in eine Schlucht hinein zu einem Wasserfall. Diesen bemerkten wir jedoch erst als wir einen Seitenhang der Schlucht hoch- und dann, weil der Pfad oben plötzlich aufhörte, auch wieder runtergeklettert sind. Karin, die unten geblieben ist, hat da um die Ecke geschaut und so den infolge der sommerlichen Trockenheit jedoch ziemlich wasserlose Wasserfall entdeckt🙄. Wieder beim Ausgangspunkt der Wanderung und bei unserem Auto angelangt, ging die Reise weiter in Richtung Knysna. Da kauften wir uns im Checkers alle ein Picknick ein und genossen dieses bei atemberaubender Aussicht auf dem Knysna-Head. Für den Nachmittag hatten wir noch einmal versucht, in Plett eine Shark- und Seals-Beobachtungstour zu organisieren, doch anscheinend war der Wellengang immer noch zu stark. So entschieden wir uns spontan für einen Besuch des Monkeylands https://www.monkeyland.co.za in der Umgebung von Plett. Das ist eine Auffangstation für verschieden Affenarten und nimmt Affen von Zoos und Privatpersonen auf. Eine deutsche Volunteering führte uns durch den grossen und verwinkelten Park mit 700 🐒 von 11 unterschiedlichen Arten. Es war super interessant und auch amüsant, unseren Nächstverwandten in ihrer fast natürlichen Umgebung beim Spielen, Fressen und anderem zuzuschauen. Besonders fasziniert waren wir von den Kapuzineraffen, deren Weibchen eine Tina-Turner- und die Männchen eine Elvis-Presley-Frisur besassen😂. Der einzige Wermutstropfen war, dass wir immer noch keine Baboons gesehen haben, diese sind im Monkeyland nicht Willkommen, weil zu aggressiv. Gegen Abend peilten wir das Milkwood-Manor http://www.milkwoodmanor.co.za an, ein direkt zwischen Strand und Lagune gelegenes Hotel, das für die nächsten 2 Tage unser Zuhause sein wird. Doch beim Einchecken gab es einen grösseren Schreck 😳. Bei der Reservation hat es ein Problem gegeben und für Nico und Céline hatte es kein Zimmer mehr frei. Da gerade Highseason ist, war es auch nicht ganz einfach, mit super Unterstützung der Réceptionistin und online einen Ersatz zu finden. Am Ende gelang es mit dem Plettenberg-Hotel https://www.theplettenberghotel.com, einem luxuriösen 5-Sterne-Hotel, etwa 400m Luftlinie vom Milkwood entfernt. Der Zufall wollte es, dass wir bereits am Mittag einen Tisch für das Nachtessen im Seafood, dem Restaurant dieses Hotels gebucht hatten. Das Essen war mega fein und die Ambience 180 Grad anders, als im gestrigen Rummel in Mossel Bay. Nach dem Essen gab es noch einen Schlummertrunk. Nico und Thomas genossen einen leider etwas geschmacklosen James Bond Drink (geschüttelt, nicht gerührt) und eine dafür umso bessere Zigarre. Ein erlebnisreicher Tag endete mit einem lustigen Abend und einer Spinnen-Entfernungsaktion in Michelles Hotelzimmer🙀