Nach einem frühen Frühstück machten wir uns heute auf den Weg zum Kap der guten Hoffnung. Anders als die portugiesischen und holländischen Seefahren hatten wir es bedeutend komfortabler mit unserem Mercedes Vito auf gut ausgebauten Strassen. Dennoch landeten auch wir zuerst in der False Bay, der falschen Bucht, aber dies im Gegensatzzu vielen Seefahrern absolut bewusst, denn als erstes wollten wir die Pinguine am Boulder Beach in Simonstown besuchen. The early bird catches the worm. Als wir da ankamen, hatten sich nur wenige Familien bereits am Strand installiert, dies jedoch mit Zelten und Campingausrüstung, dass man hätte meinen können, sie würden dort für eine Woche bleiben. Wir sahen zahlreiche dieser Exemplare der afrikanischen Pinguine, die im Jahre 1983 mit einem Päärchen ihren Anfang nahmen und heute über 2500 zählen https://www.kapstadt.de/reisefuehrer/false-bay-kueste/simons-town/boulders-pinguin-kolonie. Erstaunlich war auch zu sehen, wie sie mit einer ähnlich grossen Population Kormorane gemeinsam die Strände teilen. Die Fischer von Murten- und Neuenburgersee hätten Horrorträume, würden sie die Unmengen an gefiederten Fischfängern auf einem Haufen sehen, aber die False Bay hat ja auch andere Dimensionen als die 3 Juraseen.
Nach einer koffeinhaltigen Stärkung fuhr uns Nico weiter in Richtung Cape Point, wo wir uns auf die Suche nach den Baboons machten, von denen überall eindrücklich gewarnt wird, weil sie, wenn sie Esswaren sehen, recht aggressiv sein können. Aber auf dem ganzen Weg hoch zum Leuchtturm traute sich uns keiner über den Weg. Wieder zurück beim Parkplatz teilten wir uns auf. Thomas machte sich mit Kamera bewaffnet zu Fuss auf das ca. 40 Gehminuten entfernte Kap der Guten Hoffnung, während dem der Rest der Reisegruppe mit dem Auto dahin fuhr. Beide Gruppen entdeckten unterwegs Wildtiere: Kudus, Echsen und Strausse. Am Kap vereinten wir uns wieder und machten das obligate Foto am südwestlichsten Punkt von Afrika https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kap_der_Guten_Hoffnung . Danach übernahm Michelle das Steuer und führte uns dann der Küste nach wieder nordwärts auf die beeindruckende Küstenstrasse Chapmans Peak. In Hout Bay besuchten wir den Bayharbour-Market https://www.bayharbour.co.za , wo wir etwas zu Mittag assen und ein paar Souvenirs einkauften. Danach ging zum ersten Mal an den Strand Llandudno Beach, wo wir uns ganz schnell in das sehr kalte Wasser und die sehr hohen Wellen warfen, um uns danach im warmen Sand wieder aufzuwärmen. Die Fahrt zurück nach Camps Bay dauerte dann nur noch 15 Minuten. In der Wohnung machten wir ein improvisiertes Znacht und gingen früh zu Bett.