Nach langer Vorbereitungszeit freuten wir uns wahnsinnig darauf, dass es am Mittag des 14.12.2019 endlich losgeht in Richtung Céline, die bereits seit anfangs Juli ein Austauschsemester in Kapstadt absolvierte. So holten die 3 restlichen Bulas Célines Freund Nico in Salvenach ab und die Junglenkerin Michelle chauffierte uns sicher an den Flughafen Kloten. Nach einem kurzen Zwischenhalt in München flogen wir mit einem langen Nachtflug der Lufthansa der südlichen Hemisphäre entgegen. Als wir in den frühen Morgenstunden die kleinen Flugzeugfensterchen öffneten, schauten wir bereits auf die namibische Wüste herunter, die in der Morgensonne rötlich leuchtete und lange Schatten warf. Kurz vor dem Ziel hatten wir dann noch etwas Turbulenzen, wurden dafür aber mit einer wunderbaren Aussicht auf Kapstadt mit Bloubergstrand, Robben Island, Lions Head und Tafelberg entschädigt. Doch nach der Landung folgte ein kleines Schöckli: weil das Flugzeug überbucht war, mussten 24 Koffern (unsere 4 inklusive🙄) in München bleiben. Sie würden dann am nächsten Tag nachgeliefert, sagte uns die Dame am Schalter, überreichte uns als Entschädigung ein Overnight–Kit🤔 und gab uns einen Shoppingfreipass von 1500 Rand pro Person, also ungefähr 100 CHF. Vielmehr als über das, freuten wir uns jedoch, dass wir in der Ankunftshalle nach fast 6 Monaten endlich unsere Céline wieder in die Arme nehmen konnten😍. Kurze Zeit später hatten wir bei Avis auch den Schlüssel für unseren Mercedes Vito organisiert und kurvten im Linksverkehr unter kundiger Navigation von unserer „Nun-Quasi-Einheimischen“ an die Waterfront. Da gönnten wir uns nach dem morgendlichen Verzicht auf das Lufthansa-Pizzabrötchen am Oranjezicht City Farm Market ein paar gesunde Köstlichkeiten, bevor wir uns in der Waterfrontmall auf eine kurze aber äusserst effiziente Shopping begaben. Als sich Sonne und sommerliche Wärme nach dem doch etwas kühlfeuchten Empfang heute morgen einstellte, cruisten wir der Corniche entlang in Richtung Camps Bay, wo wir das erste Feriendomizil unserer Reise in Beschlag nahmen. Unterwegs musste von Thomas und Michelle natürlich noch einen Stop für den ersten Drohnentest einlegen, der trotz windigen Verhältnissen und angriffiger Möwen einwandfrei klappte. Es folgte eine kurze aber nach der ebenfalls kurzen Nacht doch erholsame Siesta, bevor uns Céline zuerst zu einem aussichtsreichen Apéro in die Rooftop-Bar des Sunsquare Hotels https://www.tsogosun.com und anschliessend in das griechische Restaurant Love thy neighbor https://www.eatout.co.za/venue/love-thy-neighbour-2 entführte. Zum Schluss dieses ersten Ferientages genossen wir ganz Kapstädter-Like einen Sundowner auf dem Signal-Hill.