Trotz Gewittermeldung für den ganzen Tag weckte uns heute die Sonne mit einem strahlend-blauen Himmel. Unser Ziel für heute war der Besuch DER Bademetropole Marokkos: AGADIR. Doch zuerst sprangen wir noch ein paar Mal in die heute besonders hohen Wellen des Atlantiks. Erst um 16 Uhr fuhren wir mit unserem Pajero die ca. 25 km südwärts und trafen auf relativ viel Verkehr, da heute auch viele Marokkaner ihren freien Tag an der Küste verbringen wollten. Da unsere Mädels plötzlich Hunger hatten und wir eh ein grosses Einkaufszentrum aufsuchen wollten, um unsere Küche noch etwas mit Lebensmittel auszustatten, machten wir im selben Mac Donalds Halt wie schon 2 Tage zuvor, wobei Halt machten wir eigentlich nicht, wir entschieden uns für die Drive-In-Version und assen etwas Kleines auf dem Parkplatz des Marjane-Einkaufscenters, wo wir dann auch gerade unsere EInkäufe tätigten. Es war äusserst interessant, zu schauen, wie ein marokkanischer Supermarkt aussah und den zahlreichen Marokkanern beim Einkaufen zuzuschauen. Besonders aufgefallen ist uns, dass zum Beispiel Reis und auch viele Gewürze im Offenverkauf angeboten werden und dass es Kambly-Biscuits zu kaufen gab ;-) Nachdem die 3 Frauen auch noch den Yves-Rocher-Laden besucht und wir noch etwas mehr Zubehör für die Shisha günstig erstanden haben, stiegen wir wieder ins Auto und fuhren ins Zentrum, wo wir beim Hotel Mogadir parkierten, um dann zu Fuss hinunter an die Uferpromenade zu gelangen. Auch dort war High-Life angesagt. Obwohl reichlich Platz vorhanden war, hatte man den EIndruck, dass halb Agadir da unterwegs war. Wir schlenderten Richtung Marina und hatten dabei den Berg mit der Kasbah und dem grossen Schriftzug: Gott - Vaterland - König immer im Blickwinkel. Zusätzlich war die Abendstimmung und der Sonnenuntergang über dem Meer beeindruckend schön. Bei der Marina gab es einige schicke Läden und so verschwanden die 3 Frauen für längere Zeit im Zara, während dem Thomas im Hafen einige stimmungsvolle Fotos schoss. Nach einem feinen Nachtessen im La Blanche spazierten wie bei immer noch über 20 Grad zum Auto zurück und fuhren zum ersten Mal bei Nacht auf den völlig unbeleuchteten Strassen nordwärts zurück zum Hotel, wo wir ganz ohne Kontrolle reingelassen wurden. So nahm ein wunderbarer Abend sein Ende.