Heute stand erneut eine lange Autoreise auf dem Programm, die uns an Ouarzazate vorbei durchs Draa-Tal nach Zagora führte, wo wir unser Mittagessen mitten in der Stadt genossen und dann noch ein Bild vom berühmten Schild (52 Tage bis nach Timbuktu) schiessen konnten. Danach ging die Reise weiter in immer wüstenähnlichere Gebiete. Zum Glück waren die Strassen nicht mehr ganz so kurvenreich wie gestern, so dass wir flott vorankamen. Schon bald tauchten die ersten kleinen Sanddünen auf, was uns zeigte, dass wir uns unserem Ziel näherten. Kurz vor dem letzten Ort mit asphaltierten Strassen (Mhamid) erreichten wir gegen 15 Uhr unser Hotel Le Pacha, wo wir uns in unseren Bungalows einquartierten und dann noch etwas Zeit am Pool genossen. Zum Abendessen gab es eine feine Suppe, Poulet mit Reis und Gemüse und ein Caramelflan, alles sehr fein. Infolge Unwohlsein von Karin und Céline haben wir entschieden, unsere 2-tägige Kameltour in eine eintägige umzuwandeln und dann früher als geplant wieder weiterzureisen. Nun mussten wir das nur noch dem Besitzer des Le Pacha mitteilen und die nötigen Umbuchungen bei Brigä in Auftrag geben. Der Besitzer war sehr freundlich und reagierte positiv. Zudem erzählte er uns, dass er häufig in der Schweiz sei und auch schon in Ins, Kallnach und Murten war. Er war in Mhamid aufgewachsen, hat dann mit 3 Dromedaren begonnen, Wüstentouren zu organisieren und konnte dann Land kaufen, auf welchem er begonnen hat, das Le Pacha nach und nach aufzubauen, bzw. zu erweitern. Heute hat es über 16 Zimmer und zudem gibt es noch 3 Biwaks in der Wüste draussen, wovon wir morgen eines besuchen würden. Das Hauptgeschäft sind also nach wie vor die organisierten Touren. Nach diesen Erläuterungen und einem feinen Nespressokaffee machten wir uns auf den Weg zu unseren beiden Bungalows und fielen in einen etwas unruhigen Schlaf.