Nach dem Frühstücksbuffet wartete schon unser Guide Yusef mit 2 Säcken Lebensmittel auf uns. Doch wo war sein Auto? Ok, alles klar, wir werden mit unserem fahren, inshallah, und Thomas durfte sich auch gleich selber ans Steuer setzen, yudihui!!! Im letzten Haus der Dorfstrasse von Mhamid kauften wir uns je noch 5m Stoff, damit wir daraus in der Wüste dann einen Schesch machen konnten. Nach diesem Haus war die asphaltierte Strasse zu Ende und wir waren bereits in der Wüste. Über zum Teil abenteuerliche Sand- und Schotterpisten führte der Weg 2h und 60km Richtung Westen. Unterwegs wechselten sich die Wüstenabschnitte ab und einmal erreichten wir eine Oase, wo wir eine kurze Pause machten. Gegen Mittag erreichten wir die Sanddünen von Erg Chegaga und die waren extrem eindrücklich. Genau so, wie man sich die Sandwüste vorstellt. Im Biwak hatte es einige Übernachtungszelte und ein grösseres Verpflegungszelt, in welchem uns ein Tee serviert wurde. Die 3-köpfige Crew und wir 4 waren alleine, was die Einsamkeit der Wüste besonders zur Geltung brachte. Nach dem Tee stiegen wir wieder ins Auto und Yusef übernahm das Steuer. Er führte uns zu höheren Dünen und hatte sichtliche Freude an der Dünenrallye, bis er mit dem Auto einmal stecken blieb, uns aber selber wieder befreien konnte. Auf einer besonders hohen und schönen Düne machten wir Fotohalt. Danach fuhren wir zurück ins Biwak und wurden dort mit einem feinen, marokanischen Mittagessen versorgt. Am Nachmittag durften Céline, Michelle und Thomas dann noch einen einstündigen Dromedarritt machen. Dies war ebenfalls ein Erlebnis, dass uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Dann fuhr Thomas wieder den ganzen Weg zurück, wobei wir noch unseren Koch im Kofferraum mit nach Mhamid führten.