Heute hiess es Abschied nehmen vom schön gelegenen Grand-Hotel in Perros-Guirec. Wir entschieden uns dafür, anstelle der schnellsten Strecke die möglichst küstennahe Route zu fahren und machten einen ersten Zwischenhalt in Paimpol. Dessen in Reiseführern beschrieben Reize, konnten wir nicht auf die Schnelle ausfindig machen und so fuhren wir rasch weiter in Richtung Erqui, das von sich behauptet, das echte Gallierdorf von Asterix und Obelix zu sein. Aus unserer Optik wäre das durchaus möglich. Wir haben aber auch schon andere Orte in der Bretagne gesehen, auf die das ebenso zutreffen könnte. Aber landschaftlich war es wiederum ein schöner Küstenabschnitt, an welchem wir bis Cap Fréhel weiterfuhren, wo auch einige Steilklippen zu bestaunen waren. Die Reise ging weiter an die Smaragdküste bei Dinard, einem ehemaligen Nobelort, der noch heute mit einigen schönen Villen auftrumpfen kann. Besonders eindrücklich war da jedoch auch die wunderbare Sicht nach St. Malo auf der anderen Seite der Bucht, unserem nächsten Etappenziel. Die Korsarenhochburg beeindruckte uns sehr und nach einem feinen Imbiss (diesmal einmal keine Galettes, sondern Sandwiches) umrundeten wir die Stadt auf deren Ringmauern. Danach besuchten wir die Innenstadt und genossen im Hotel Chateaubriand noch einen feinen Café. Am Strand hatte es so wenige Leute, dass wir problemlos wieder einmal die Drohne starten lassen konnten. Aus der Vogelperspektive ist diese amphibische Landschaft schon noch einmal viel eindrücklicher. Bald schon fuhren wir weiter zum Manoir Roche Torin unserem Reiseziel in der Nähe des Mont St. Michel. Unterwegs besuchten wir schon den einen oder anderen Aussichtspunkt inkl. Drohnenstart und bei Ankunft im Manoir staunten wir über dessen Schönheit und dessen super Lage mit Blick auf das Wahrzeichen der Gegend. Auch das Essen war phänomenal. Nach einer kurzen Jassrunde waren wir dann so müde, dass wir schnell einen tiefen Schlaf fanden.