Nun sind wir also an unserer letzten Reisestation auf Captiva Island an der Golfküste von Florida angekommen und es ist wunderschön hier. Die Strände sind naturbelassen und man merkt, dass zur Natur Sorge getragen wird.
Die Nester der Meeresschildkröten werden täglich kontrolliert und abgesperrt. Wir sahen schon viele Tiere, vorallem verschiedene Vogelarten aber auch Waschbären und einmal am Morgen früh sogar 4 Delfine, die vor dem Strand herumtollten. Unsere Wohnung ist am Strand gelegen und wir sehen vom Wohnzimmer aus direkt auf das Meer.
Die Küche und der Gasgrill beim Pool erlauben es uns, wieder etwas selber zu kochen und uns dadurch nach letzter Woche wieder etwas gesünder zu ernähren ;-). An unserem 2. Tag auf Captiva machten wir einen Ausflug auf das Festland (Fort Myers und Cape Coral), um dort dann im riesigen Outlet-Center Miromar shoppen zu gehen. Die Preise waren für Schweizer Verhältnisse sehr günstig und das verlockte bis hin zum Kaufrausch ;-) Auf der Rückfahrt gingen wir noch ins Publix unsere Vorräte auffrischen und genossen dann ein feines Nachtessen in unserer Wohnung und danach einen wunderschönen Sonnenuntergang am Meer. Der Dienstag war dann wieder ganz dem Baden gewidmet, wobei wir um 16 Uhr noch eine Dolphin-Cruise gebucht hatten. Schon nach etwa 20 Minuten schwamm eine Gruppe von ca. 10 Delfinen neben unserem Schiff her und tollte in der Bugwelle umher. Was für ein wunderbarer Anblick, diese anmutigen Tiere in freier Natur zu beobachten. Wir genossen es und Michelle schoss so gute Fotos, dass ihr eine Amerikanerin die Email-Adresse gab und sie bat, ihr einige Fotos zuzusenden. Auf der Rückfahrt sahen wir dann im Hafen noch ein riesiges Manatee (Seekuh) herumschwimmen, ein weiterer Höhepunkt unserer Tierbeobachtungen.
Für den Mittwochmorgen wollten Karin und Thomas eine Kayak-Tour buchen, doch die Telefonnummer funktionierte nicht und auch unsere Mail-Nachricht blieb unbeantwortet. Nun, wir versuchten es trotzdem und fuhren zum Startpunkte und siehe da, eine halbe Stunde und einige Sicherheitsinstruktionen später sassen wir zusammen in einem 2er-Kayak und padelten in der Tarponbay durch die Mangrovenwälder. Dazu hörten wir uns Louis eindrückliche Schilderungen über die Fauna, Flora und die früher da lebenden Caluso-Indianer an. Nach der Rückkehr freuten wir uns sehr, ins Meer springen zu dürfen, denn das Mückenschutzmittel auf Eukalyptusbasis, das zwar 100% Schutz bot, stank fürchterlich und klebte extrem auf der Haut. Den Nachmittag genossen wir beim Baden und "Sünnelen" und fanden dabei auf dem Meeresgrund unsere ersten "Sanddollar"-Muscheln, für die Captiva und Sanibel bekannt sind. Am Abend machten wir uns dann ein feines Essen auf dem Gasgrill beim Pool. Dazu gab es Kokosnuss direkt vom Baum vor unserem Haus, die Thomas fachkundig nach ca. 20 Minuten harter Meisselarbeit ;-) geöffnet hatte. Beim Baden im Pool vor unserem Haus gab es dann noch ein kurzes Intermezzo. Ein Waschbär klaute sich Céline`s Flipflop und verschwand damit im nahen Gebüsch. Thomas konnte den Badeschuh jedoch wieder zurückerobern. Nach einer Gemsch-Runde im Familienrahmen gingen wir müde zu Bett. In der Nacht erlebten wir unser erstes Gewitter auf Captiva und am Morgen war es überzogen und wir gingen auf Muschelsuche und die Mädels später in das Wellness-Studio.