Nach 2 Tagen in der Abgeschiedenheit bei den Bären und Hirschen im Shenandoah Nationalpark haben wir nun wieder Netz zum Aktualisieren unseres Reiseberichtes.
Kaum waren wir eine halbe Stunde auf dem Skyline Drive, der Panoramastrecke hoch oben in den Appalachen, sahen wir schon unseren ersten Schwarzbären. Immer wieder genossen wir die herrliche Aussicht auf das Shenandoah-Valley und die Blauen Berge. Am Abend übernachteten wir im Big Meadows Campground. Als wir unsere grillierten Steaks essen wollten, erschien auf dem benachbarten leeren Campingplatz eine Hirschkuh mit zwei Jungen. Ein wunderbares Erlebnis. Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Trail zum Black Hollow Fall. Da der Roundtrail schlussendlich kein Roundtrail war, machte sich Thomas auf den Weg, um den Camper zu holen. Unterwegs erblickte er plötzlich 5 m entfernt eine Bärenmutter mit einem Jungen, etwa die gefährlichste Situation, die man sich vorstellen kann. Das Junge flüchtete auf einen Baum und fiel dann runter, so dass die Bärenmutter abgelenkt war und schlussendlich mit dem Jungen die Flucht ergriff. Uff!!! So konnte unsere Reise Richtung Süden weitergehen. Unser nächstes Ziel hiess Whitetop, wo wir mit Fahrrädern den Virginia Creeper Trail (Danke Charly für den Tipp) runterfahren wollten. Zum ersten Mal machte uns das Wetter jedoch einen Strich durch die Rechnung. Wegen Regen mussten wir unser Programm ändern und so sind wir halt im Starbucks mit WIFI gelandet und haben so mal wieder Verbindung zur Aussenwelt. Heute geht die Fahrt weiter Richtung Cherokee im Great Smoky National Park. In Gatlinburg erlebten wir, wie ein amerikanischer Skiort im Sommer aussieht, kitschiger geht es kaum noch ;-), doch wir fuhren nur durch, um auf die andere Seite des Great Smokies zu kommen. Der Campingplatz war sehr idyllisch an einem kleinen Fluss gelegen und da konnten wir auch 4 Tubes mieten, mit einem Shuttlebus ein Stück flussaufwärts fahren und dann ging das Abenteuer los. Bei einer Stromschnelle passierte es dann. Karin`s Tube blieb an einem Stein hängen und beim sich lösen, renkte sich Karin die Schulter aus. Glücklicherweise konnte sie sie selber wieder einkugeln und wir konnten die Fahrt fortsetzen. Bei unserem Campingplatz stiegen wir dann aus dem Wasser und gaben die Tube`s zurück. Am Abend stand wieder ein feines Grillessen mit Fisch und Co. auf dem Programm. Am nächsten Morgen besuchten wir noch das schön gelegene Indianerdorf Oconaluftee, bevor wir uns dann Richtung Atlantikküste auf die Reise machten.