Tag 9: Casela Leisure & Nature Park


Heute stand der Freizeitpark Casela ganz in der Nähe unseres Hotels auf dem Tagesziel. Schon bei der Anfahrt bemerkten wir, dass dieser Park zwar schon recht gross ist, aber momentan noch viel weiter ausgebaut wird. Er ist unterteilt in einen Bereich mit kleineren einheimischen Tierarten, einem Abenteuer-Bereich, wo man sich im Canyoning, Klettern und mit den Zip-Lines versuchen kann. Dann hat es einen Safari-Bereich mit Zebras und Straussen, die man per Quad oder Segways oder auf einem Safari-Bus besuchen kann und schlussendlich noch den Wildcat-Bereich, wo man Löwen und Geparden besichtigen und sich sogar mit ihnen im Gehege aufhalten kann. Céline und Thomas entschieden sich für die Zip-Lines, wurden mit einem Safari-Bus zum Ausgangspunkt geführt. Dann ging es los. Auf einer nepalesischen Brücke überquerten sie ein Tobel, um dann auf der anderen Seite die Zips einzuhängen und wir zurück zu fahren. Das Ganze wiederholte sich 3 mal, wobei sie beim letzen Mal zu zweit nebeneinander über eine andere Schlucht fahren konnten. Ein tolles Erlebnis. Danach trafen sich alle 4 Bulas im Restaurant zu einem gemeinsamen Mittagessen. Nach dem Mittag konnten wir uns noch in aller Ruhe den Park anschauen, denn unsere gebuchte Segway-Tour begann erst um 15 Uhr. So besuchten wir noch die Affen, verschiedenste Vögel und natürlich die Riesenschildkröten. Danach mussten wir uns am Meeting-Point  für die die Segway-Tour einfinden. Mit einem Bus fuhren wir in den Safaribereich und nahmen dort unsere Fahrzeuge und Instruktionen entgegen. Wir waren alle gespannt, ob wir diese für uns doch sehr neuen Fahrtzeuge beherrschen würden, doch nach einer kurzen Proberunde hatten wir diese schon recht gut im Griff. Die Steuerung (rechts/links) funktioniert mit dem Verschieben des Haltegriffs in die entsprechende Richtung und das Fahren (vorwärts, bremsen, rückwärts) geschieht über die Gewichtsverlagerung. So konnte es losgehen auf die Safari. Im Gegensatz zu den Quads, die gerade vor uns in eine andere Richtung losfuhren, waren die Segways sehr ruhig und die Fahrt dadurch sehr angenehm. Wir kurvten im Park herum, fuhren an Straussen vorbei und standen plötzlich mitten in einer kleinen Zebraherde drin. Das war ein wunderbarer Moment, obwohl man die launischen Zebras auch nicht unterschätzen darf. Nach einer Fotosession fuhren wir weiter und erreichten nach ca. 1 Stunde wieder unseren Ausgangspunkt, wo wir Mühe hatten, unsere Segways wieder abzugeben. Am liebsten hätten wir sie gleich mitgenommen. Nach ein paar Showeinlagen von Céline und MIchelle auf dem Hartplatz war dann aber definitiv Schluss mit Segways und wir fuhren mit dem Bus wieder zurück in den eigentlichen Park, verliessen diesen und fuhren wieder zurück ins Hotel. Am Abend gingen Karin und Thomas auswärts essen und zwar im Domaine Anna (http://www.domaineanna.net), das ein bisschen weiter oben mitten in den Zuckerrohrfeldern gelegen war und das uns im Reiseführer empfohlen wurde. Céline und Michelle wollten im Hotel essen, was besonders die jungen Kellner doch sehr freute ;-) Übrigens der Tipp aus dem Reiseführer war wirklich sehr gut. DIe Domaine Anna ist ein in einer Teichlandschaft wunderschön gestaltetes Restaurant und das Essen war ausserordentlich fein und nicht einmal teuer.