Unser Abschied von Mauritius
Auch die schönste Zeit hat mal ein Ende und so geht es auch mit unseren Ferien auf Mauritius. Am letzten Tag genossen wir noch einmal das feine Zmorgebuffet mit frischen Ananas und anderen Früchten, feinen Fruchtsäften, warmen Baguettes und Croissants, Crêpes und vielem mehr. Unser Zimmer konnten wir bis 16 Uhr behalten, so dass wir es am letzten Ferientag und vor der langen Reise noch gemütlich nehmen konnten. Vor unserem Zimmer wurden gerade die Palmen zurückgeschnitten und das war ein richtiges Schauspiel. Ein Mann konnte via Leiter etwas 2/3 der Palme hochsteigen, danach musste er (natürlich nicht ganz SUVA-konform gesichert) weiter nach oben klettern und da schnitt er mit einer Machete die Kokosnüsse und Palmwedel ab, die nach seinem Ermessen zu viel da oben waren. Unten versuchte es eine ganze Armada von GartenarbeiterInnen, die abgeschnittenen Teile wegzuschaffen. Zwischendurch wurde wieder eine Kokosnuss aufgeschnitten, der Saft getrunken und das Fleisch gegessen, dann ging es weiter. Wir badeten dann noch etwas im Pool und verabschiedeten uns noch von allen Angestellten, die wir in den letzten Wochen lieb gewonnen hatten. Dann packten wir unsere Sachen, tranken in der Bar noch einen Abschiedstrunk, beglichen unsere Rechnung und fuhren mit dem voll beladenen Mietauto in Richtung Flughafen. Zum Glück waren wir früh unterwegs, denn es gab unterwegs wieder verschiedene Staus. Thomas hat sich inzwischen sehr gut an das Linksfahren gewöhnt und fuhr auch sonst schon wie ein richtiger Mauritier. Ohne Probleme konnten wir das Mietauto abgeben. Schliesslich waren wir so freundlich, den zahlreichen Kratzern und Beulen nicht noch neue beigefügt zu haben ;-).
Wir checkten, mit etwas Übergewicht in 2 Koffern ein, was allerdings keine Probleme verursachte und verliessen dann das uns liebgewordene Mauritius in einem riesigen Airbus A777. Leider war es da schon dunkel und wir konnten von der Insel nicht mehr viel entdecken. Am Morgen um halb 6 landeten wir dann in Paris, wo kurze Zeit später die Sonne aufging. Ein kleineres Flugzeug der Air France beförderte uns müden Gesichter dann zurück in die Schweiz, wo es sehr neblig war. Trotz der Schönheit der Ferien ist es doch auch immer wieder schön, heimzukehren und so freuten wir uns, nach der Zugfahrt nach Murten, wieder in unser Haus zurückkehren zu können. Die Bilder oben zeigen noch einmal die Highlights unserer Mauritius-Ferien, die uns sicher noch lange in schöner Erinnerung bleiben werden.