Tag 8: Port Louis

Heute besuchten Céline und Thomas die Hauptstadt Port Louis, während dem Karin und Michelle im Hotel blieben. 

Die Fahrt in die 200T-Metropole war wie immer staureich und anstrengend. Wir brauchten auch mehrere Anläufe, bis wir mit unserem Mietauto das Parking des Caudan Waterfront Komplexes fanden, doch schlussendlich klappte es. Wir besuchten als erstes diese für Mauritius luxuriöse Shopping Mall, zogen dann dem Hafenquai entlang Richtung Postoffice, wo wir die rote und blaue Mauritius bestaunen wollten. Das sind die weltbekannten beiden Briefmarken, die äusserst wertvoll sind, weil sie 1947 extra für eine Einladung zu einem Fest der Gouverneurs-Familie Gomm erstellt wurden und dabei beim Druck ein Fehler passiert ist. Statt Post Paid steht waagrecht auf der Seite Post-Office. Da nur 700 Marken gedruckt wurden und davon nur einige wenige aufbewahrt wurden, sind sie heute so rar und wertvoll. Danach besuchten wir den Central Market und waren überrascht von der Vielfältigkeit, dem riesigen Angebot an Früchten, Gemüsen, Gewürzen und Kleidern sowie den lauten Marktschreiern. Wir kauften etwas Gewürze und Vanille ein und "märteten" den Preis auf über die Hälfte runter, was offensichtlich immer noch zu wenig war, den wir erhielten noch Zimtstängel, Anis-Sterne, einen Sack Safran und Muskatnuss dazu ;-),  Nach einer kurzen Mittagspause nahmen wir uns ein Taxi zum erhöhten Fort Adelaide, einer alten englischen Befestigungsanlage, die uns nebenbei eine wunderbare Aussicht auf Port Louis gewährte. Wir wollten eigentlich auch noch die Aussicht vom Signal Hill bewundern, aber mit dem Auto konnte man nicht hochfahren und zum Laufen war es uns definitiv zu schwül. Also liessen wir uns zur Caudan Waterfront zurückfahren, nahmen da unseren Mietwagen wieder in Empfang und fuhren auf der Autobahn südwärts bis Curepipe, einer riesigen Stadt in der Hochebene von Mauritius. Unser Ziel hiess "Trou aux Cerfs", ein 100m tiefer Vulkankrater, der auf dem höchsten Punkt von Curepipe zu besichtigen war. Einmal mehr mussten wir uns nach dem Weg erkundigen, denn die Wegweiser entdeckten wir erst, als wir schon fast vor dem Krater standen. Belohnt wurden wir mit einer wunderbaren Aussicht auf  Mauritius und das Kraterbecken. Auf der Rückfahrt gingen wir noch tanken und in einem Supermarkt frischten wir wieder mal unsere Vorräte auf.  Zurück im Hotel sprangen alle 4 Bulas noch einmal gemeinsam in den Pool.