Anreise vom 19.10.2014 und Tag 1 vom 20.10.2014  :


Am Samstagmorgen packten wir unsere Koffer fertig und luden sie ins Auto. Die Autofahrt dauert dann nur kurz, da wir das Auto bei unserer Hausgarage Autowag abstellen konnten. Wir luden unsere Koffer schon wieder aus, warfen den Schlüssel mit den ToDo`s für Autowag ein und überquerten die Freiburgstrasse und schon waren wir am Bahnhof auf dem richtigen Gleis. Via Neuenburg fuhren wir mit dem Zug nach Genf Flughafen, checkten da im französischen Bereich ein und schon bald sassen wir im Flugzeug. Nach einem kurzen Flug erreichten wir in Paris den Flughafen Charles de Gaulle, der uns durch seine moderne und pompöse Bauweise überraschte. Nach mehrmaligen Nachfragen und Suchen fanden wir in diesem Flughafen dann auch ein Restaurant. Wir hatten nicht beachtet, dass man Restaurants auch im Boden verstecken kann ;-) Nach einem sehr gesunden Mittagessen gingen wir noch etwas shoppen und dann begaben wir uns schon zum Gate, wo uns die Air Mauritius erwartete und der lange Flug durch die Nacht konnte beginnen. Obwohl der Flug sehr ruhig verlief, haben wir alle nicht sehr viel geschlafen. Dennoch staunten wir, als wir am Morgen von der Durchsage geweckt wurden, dass es nur noch 1 ½ Stunden bis Mauritius dauere. Nach einem Continental Breakfast auf 11`000 MüM war es dann soweit. Wir überflogen die Ile Maurice von Nordwesten nach Südosten und konnten schon mal einen Blick auf die Westküste werfen, wo wir unser Hotel dann zu finden hatten. Nachdem die Einreiseformalitäten mit dem Einreichen von 2 Gesundheitsformularen (Ebola war das grosse Thema) abgeschlossen waren, konnten wir den Flughafen verlassen und uns auf die Suche nach unserem Autovermieter machen. Unser beiger Toyota Avanza (wow J , noch nie von diesem Modell gehört) wartete auf einem Parkplatz schon auf uns. Die grösste Arbeit für den Herrn der Autovermietung war die Aufnahme der bereits vorhandenen Karrosserie-Schäden. Am Schluss war die vordefinierte Zeichnung auf dem Formular rundherum mit Kugelschreiber angefärbt. Aber was soll es, Hauptsache die Karre fährt noch und im Verkehr von Mauritius ist es vielleicht fürs Portemonnaie sogar besser, keinen schönen, neuen, teuren Schlitten zu fahren, denn es herrscht Linksverkehr und das ist noch das geringste Problem. Schwieriger ist es, dass es in Ortschaften weder Trottoirs noch Parkplätze gibt und somit Fussgänger, Velofahrer, Mofafahrer, Autos und Lastwagen neben den parkierten Autos auf der eh schon sehr schmalen Fahrspur aneinander vorbeikommen müssen. Ausserorts ist diese Problem kleiner, so dass man sich besser auf die Schlaglöcher in der Strasse konzentrieren kann ;-))) Doch wir schafften es ohne Unfall, unsere Reise vom Südosten zur Westküste, also wieder fast quer über die Insel unfall- aber nicht ganz stressfrei hinter uns zu bringen. Als uns der Portier im Hotel Sands Resort den Autoschlüssel abnahm, um das Auto dann zu parkieren, war sogar Thomas etwas erleichtert. Die Begrüssung durch die Hotelcrew war absolut warm und herzlich und wir wurden wirklich wie Gäste empfangen. Durch die offene Lobby gings ab in die offene Bar und das war ein echtes Wow-Erlebnis. Vor uns lagen ein grosser Pool und direkt dahinter das noch grössere Meer, das in der morgendlichen Sonne in den schönsten Tönen glänzte. Links sahen wir die Hügel der Westküste bis hinunter zum Mont Brabant.  Dieses Panorama war extrem überwältigend. Von Mary erhielten wir die ersten Instruktionen und Tipps und regelten mit ihr zusammen das Check-In.  

Natürlich waren wir alle gespannt auf unsere Zimmer und wir wurden nicht enttäuscht. Von unseren beiden Zimmern mit Verbindungstür war zu Beginn nur eines bereit. Diese wurde von Céline und Michelle annektiert. Besonders die begehbare Ankleide tat es den 3 Frauen an, aber auch sonst war alles tipptopp. Wir zogen uns rasch um und gingen an den wunderbaren Strand. Schon bald holten wir etwas Schlaf nach. Das Mittagessen genossen wir im Strandrestaurant Pink Peppercorn, wo es feine Spiesse gab. Nach einem Mittagsschlaf!!! Paddelten wir in 2 2er-Kayaks um die Wette und bestaunten die riesengrossen Krebse auf den grossen Steinen, die die Bucht vor den Wellen schützt. Wir gingen auch schon Schnorcheln, aber die Unterwasserwelt war hier in Strandnähe nicht gerade berauschend. Um richtig was zu erleben und zu sehen, muss man per Boot bis zum Riff rausfahren, was wir uns für einen anderen Tag aufsparen. Am Abend genossen wir ein feines Buffet auch wieder draussen direkt vor dem Meer. Nach einem Drink in der Bar mit Livemusik schleppten wir uns müde in unsere Zimmer und schliefen ziemlich bald ein.

 

Alle haben heute lange geschlafen mit dem Vorteil, dass die lange Anreise nun definitiv verbannt war. Nach dem üppigen „Zmorgebuffet organisierten wir uns den Tag. Céline musste noch ein bisschen Lernen, Karin und Thomas fuhren nach Flic-en-Flac, um noch ein paar Sachen einzukaufen und Michelle machte es sich schon mal am Pool gemütlich. Nach Karin und Thomas` Rückkehr gab es eine gemeinsame Baderunde und dann machten sich Céline und Thomas auf zum Wasserskifahren. Nach einer kurzen Instruktion durch unseren Bootsführer, mit welchem Thomas wunderbar fachsimpeln konnte, drehten wir in der Bucht von Tamarin ein paar Runden. Karin und Michelle nahmen es etwas gemütlicher und drehten noch  einmal eine Runde mit dem 2er-Kayak. Alle Wassersportaktivitäten stehen uns Gäste übrigens kostenlos zur Verfügung, was wir sicher noch öfters nutzen werden. Am Nachmittag war dann noch etwas Chillen und Baden angesagt und Thomas und Karin machten sich noch einmal mit Einzel-Kayaks auf den Weg in die nahegelegene Bucht. Wenn man auf dem Meer ein Stück nach draussen fährt, sieht man plötzlich hinter sich den Montagne du Rempart auftauchen, eine eindrückliche Bergspitze, die berechtigterweise auch Matterhorn des Südens genannt wird.

Vor dem Nachtessen genossen wir noch den wunderbaren Sonnenuntergang über dem Meer. Dann stand wiederum Buffet auf dem Programm und wir amüsierten uns an diesem Abend köstlich ab den anderen Gästen, die rund um uns sassen. Diesmal liessen wir die Bar Bar sein und gingen nach dem Dessert direkt zurück ins Zimmer, wo noch einige kleinere Pendenzen (Tagebuch) auf uns wartete.