Tag 11: Hotel und Salzgewinnung in Tamarin

Heute genossen wir wieder einen Strandtag, doch gegen Mittag entschieden sich Karin und Thomas zu Fuss nach Tamarin zu gehen, um dort noch die Salzgewinnungsanlage zu besuchen. Der Weg, den Thomas vom Joggen her kannte, erwies sich als weiter und in der Mittagshitze als mühsamer als erwartet. Doch unsere Anstrengung wurde belohnt durch eine sehr gute und persönliche Führung (nur die Führerin und wir beide). Wir erfuhren, dass sämtliches Salz für Mauritius aus diesen Anlagen stammt, dass es ein harter Knochenjob ist (http://www.chemikus.de/sites/bp_saline_tamarin.htm) und dass, wenn es regnet oder durch das Abbrennen von Zuckerrohrfeldern Asche in die Becken gelangt, das Salz nur als braungefärbte 2. Klasse an die Landwirte verkauft werden kann. Zum Glück regnet es in Tamarin höchst selten und auch durch die stetigen Winde ist die Ortschaft prädestiniert für die Salzgewinnung. Das Fleur de Sel, das in Tamarin gewonnen wird, ist erstklassig, so dass wir uns entschieden, einige Säcklis davon zu kaufen. Auf dem Rückweg hatten wir Glück. Am Strand entdeckten wir plötzlich unser Hotelboot, das gerade eine Hotelangestellte nach Hause fuhr. Für den Bootsführer war es selbstverständlich, dass er uns gerade mitnehmen konnte und so waren wir um einiges schneller und bequemer zurück in Flic-en-Flac als auf dem Hinweg. Im Hotel badeten wir noch, machten einen erneuten Kayak-Ausflug und am Abend stand bei schönstem Sonnenuntergang noch eine Fotosession auf dem Programm, denn es war ja schon unser letzter Abend auf Mauritius. Wir begannen, uns auch schon von einigen Angestellten zu verabschieden und die erzählten uns noch das eine oder andere Interessante über die Insel, so dass sich diese Verabschiedungstour dann ziemlich lange dauerte ;-)