Den heutigen Tag konnten wir gemütlich angehen, das wir nur einen kleinen Segeltörn zu absolvieren hatten. Darum gab es nach dem Frühstück ein weiterer Schnorchelgang in der grossen Bucht der Chatham Bay auf Union Island. Anschliessend wurde die Drohne eingesetzt um kleine Videos von unserem Katamaran zu machen. Weiter gings anschliessend auf See Richtung Mayreau in die Salt Whistle Bay. Ein kleines, wirklich typisch karibisches Inselparadis. Wunderbare Strände und kleine Bars und Beizlis lockten uns an und wir genossen mitten am Nami den karibischen Drink Rumpunsch: 5 x Fruchtsaft mit Rum und 1x ohne Rum ;.). Beim anschliessenden Spaziergang dem Strand entlang entdeckten wir ein kleines, hübsch eingerichtetes Beach-Restaurant. Die Chefin empfing uns sehr freundlich und fragte uns, ob wir Lust auf Hummer hätten. Sie war uns sofort sympathisch (da sie auch sehr gut Englisch sprach) und so entschieden wir uns, das Abendessen bei ihr und ihrem Mann zu geniessen. Das Essen war wahnsinnig lecker und die Stimmung traumhaft schön und wir verbrachten einen tollen Abend zusammen.
Am nächsten Tag stand uns ein längerer Segeltörn bevor und so assen wir bereits um 6.30h das Frühstück und starteten anschliessend pünktlich um 7.30h. Vorbei an diversen kleinen Grenadinen-Inseln reisten wir bis an die Südküste von Saint Vincent, genauer gesagt in den Hafen namens Blue Lagoon. Fast die ganze Strecke von 35 nautischen Seemeilen konnten wir segeln, da wir genug starken Wind hatten. Um 13.50h liefen wir in die Blue Lagoon ein, nach über 6 Stunden auf dem Meer. Hier sind erstmals in einer Marina stationiert, mit Cafés und Beizlis und einem Mini-Market. Nach einem Mittagessen mit etlichen aufgewärmten Resten gingen wir am Nami kurz den Ort besichtigen und einige wenige Einkäufe erledigen. Nun gilt es nämlich, die restlichen Lebensmittel an Bord noch kreativ zu Menüs zusammen zustellen. Zum Abendessen gab es Penne Carbonara mit einem leckeren Salat. Diesmal gab es eine klassische Aufgabenteilung, die Frauen kochten und die Mannen räumten anschliessend die Küche und das Geschirr auf. Nach einem Schlummertrunk gingen wir alle müde ins Bett. Die Nacht wurde dann aber weniger gemütlich als bisher, da immer wieder Gewitter vorbeizogen und es zum Teil stark regnete.......