Heute Morgen erwachten wir im Hampton by Hilton Hotel im Flughafen London Gatwick und waren uns sofort bewusst, dass uns ein langer Tag bevorstehen wird. Nach einem tollen Frühstücks-Buffet machten wir uns auf den Weg zum South-Terminal, das wir mit einem Shuttle-Zug erreichten. Nach dem Check-In spielten wir eine Jass-Runde und machten uns dann auf zum Gate, wo wir auch schon Godats trafen, mit welchen wir dann in St. Lucia zusammen mit Stoffels unseren Segeltörn zu den Windward Islands starten würden. Durch ein Upgrade durften wir in der Business Class Platz nehmen und wurden da komfortabel bedient. Mit Filmeschauen, Schlafen und Plaudern verfloss die Flugreise in der Boeing 737 im Nu und nach fast 9 Stunden setzten wir zum Landeanflug auf den Hewarnorra Airport in Vieux Fort an. Als wir aus dem Flugzeug stiegen, brachte uns die schwülwarme Luft von St. Lucia zum Schwitzen. Nach den 5 Grad in Zürich ein echter Klimaschock ;-) Nachdem wir beim Zoll per Formular bestätigt haben, dass wir weder Drogen noch Waffen im Gepäck haben (würde das wohl jemand auf diesem Formular eintragen? :-)), konnten wir bei Sixt unseren Suzuki Vitara in Empfang nehmen. Wir fuhren die Ostküste hinauf bis zum Dennery View Point, wo wir mit Godats auf unseren Urlaub anstiessen und dabei noch mit einem Regenbogen überrascht wurden. Danach fuhren beide Paare in ihre Resorts, wo wir bis zum Onboarding auf unserer Mooring 4200 am Donnerstag noch individuellen Urlaub geniessen werden. Die Strassen auf St. Lucia sind ziemlich eng und kurvig, mit zahlreichen Schlaglöchern bestückt und die Zufahrtstrasse zu unserem Ti Kaye Resort war dann noch einmal einen Tick abenteuerlicher. Die lange ersehnte Ankunft war dann ziemlich unfreundlich. Uns wurde als erstes vorgeworfen, dass wir den Flughafen-Transfer nicht abgesagt hätten und darum ein Fahrer vergeblich auf uns wartete. Erst als wir unser Mail zeigten, in welchem uns das Hotel unsere rechtzeitige Annullation bestätigt hatte, beruhigte sich die enervierte Reception-Dame wieder etwas und lud uns zu einem Willkommens-Drink ein. Nach dem Zimmerbezug assen wir ein leichtes Nachtessen auf der wunderbaren Terrasse. Danach genossen wir eine nächtliche Dusche in unserer exotischen Outdoor-Dusche. Den nächsten Tag genossen wir am Strand beim Schnorcheln und Ausruhen. Das Funiculaire brachte uns dabei am Morgen die Steilküste hinunter und gegen Abend auch wieder hinauf, eine sehr komfortable Einrichtung.